Dreikönigskuchen backen

Feiner Duft von Dreikönigskuchen erfüllte das Schulhaus

 

Die 4. bis 6. Klasse erfreute die Rüfenacher Bevölkerung am Dreikönigstag mit frisch gebackenen Dreikönigskuchen. Zum Gelingen der Aktion trugen neben den Kindern auch zahlreiche erwachsene Helferinnen und Helfer bei.

Bereits am Vorabend zum Dreikönigstag herrschte im Schulhaus Rüfenach emsiges Treiben. Lehrerin Käthy Blunschi und ihr Helferteam bereitete den Teig für die Dreikönigskuchen vor. Mehl, Milche, Hefe, Zucker, Butter, Rosinen und wenig Salz mussten richtig abgewogen, abgemessen und verarbeitet werden. Nichts durfte vergessen werden. Das brauchte Konzentration, aber auch rasches und zügiges Arbeiten, denn schliesslich musste der Teig für über 140 Dreikönigskuchen zubereitet werden. Die Kinder der Mittelstufe hatten vor Weihnachten bei jedem Rüfenacher Haushalt nachgefragt, ob sie für den 6. Januar einen Dreikönigskuchen bestellen möchten. Die Zahl der Bestellungen war wiederum sehr hoch. Dies zur Freude der 6. Klässler, die mit dem Erlös der Aktion ihre Abschlussreise mitfinanzieren.

 

Backofen liefen auf Hochtouren

Käthy Blunschi, Klassenlehrerin der Mittelstufe, hatte die Backaktion genau vorbereitet. Dies war auch nötig, damit die grosse Menge an Bestellungen bewältigt werden konnte. Sie führte die Aktion bereits das dritte Mal durch. Um 6.30 Uhr wurden bereits die ersten Kuchen geformt. Bald liefen die Backofen auf Hochtouren, und die Kuchen nahmen eine schöne goldbraune Farbe an. Später verpackten die Kinder die Kuchen sorgfältig. Punkt 13 Uhr, wie angekündigt, wurden die noch warmen Dreikönigskuchen im Dorf verteilt. Jedes Kind hatte einen Verteilplan. Die Leute nahmen mit bestellten Kuchen mit Freude entgegen, und manche gaben den Kindern noch ein Trinkgeld mit auf den Weg.

Bereicherung fürs Dorfleben

Für die Kinder, die Helferinnen und Helfer, für die Lehrerin Käthy Blunschi, aber auch für die Rüfenacher Bevölkerung ist die Aktion eine Bereicherung. Die Kinder lernen so die Leute im Dorf kennen. Sie lernen, auf Menschen zuzugehen, ein Anliegen zu formulieren und genau zu arbeiten. Dafür kamen die 4. bis 6. Klässler sogar an ihrem freien Samstag in die Schule. Eine Belohnung erhielten aber auch sie. Wer bei der Aktion mitmachte, durfte am Morgen des ersten Schultags zuhause bleiben. Für die Schülerinnen und Schüler, die bei der Aktion nicht teilnehmen konnten, hatte Käthy Blunschi für den Montagmorgen, dem ersten Schultag nach den Ferien, ein Spezialprogramm zusammen gestellt: Sie gestalteten T-Shirts fürs Unihockey-Turnier, das im Januar stattfinden wird.

 

Text: Cornelia Thürlemann, Fotos: Käthy Blunschi